MINT-Bildung

Innovationen sichern unsere Zukunftsfähigkeit. Nachwuchskräfte aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) spielen dabei eine entscheidende Rolle. Es ist daher das Ziel in diesem Handlungsfeld, den Frauenanteil zu steigern sowie mehr Ausländer für das Studium zu gewinnen. 

Deutschland ist als Wirtschaftsstandort auf eine ausreichende Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften angewiesen. Vor allem aufgrund der starken innovations- und technologiegetriebenen Wertschöpfung gibt es einen anhaltend hohen Bedarf an Absolventen der Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft (MIN) und Technik (T). Ziel im Handlungsfeld MINT-Bildung ist es daher zum einen, die langfristige Deckung des Absolventenbedarfs sicherzustellen und zum anderen eine größere Diversität der Studierenden zu erreichen. Dies soll vor allem dadurch erreicht werden, dass mehr Frauen für ein MINT-Studium gewonnen und ihre Anteile gemessen an den drei führenden Bundesländern deutschlandweit in den MIN-Fächern von 37 auf 41 Prozent und in den Technikwissenschaften von 21 auf 26 Prozent erhöht werden. Um den Grad an Internationalität in diesem Bereich zu erhöhen, soll zudem der Anteil an internationalen MIN-Studierenden auf 12 und der Anteil an internationalen T-Studierenden auf 13 Prozent angehoben werden. Die Erfolgsquoten sollen gemäß des formulierten EU-Ziels insgesamt von derzeit 66 Prozent (MIN) und 73 Prozent (T) auf 80 Prozent steigen.

 

Die MINT-Fächer spielen eine entscheidende Rolle für unsere Zukunftsfähigkeit. Viele Neuerungen stammen aus diesen Disziplinen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen dafür zu begeistern.
Foto: Henkel AG & Co. KGaA

Simone Bagel-Trah

Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses Henkel AG & Co. KGaA sowie Themenbotschafterin für das Handlungsfeld MINT-Bildung

Indikatorenentwicklung 2016

Im Handlungsfeld MINT-Bildung legt der Gesamtindex um 8 Punkte zu und steht damit bei einem Zielerreichungsgrad von 17 Punkten.

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MIN bleibt hinter T zurück
(Fokus 2016)

Die MINT-Fächergruppe umfasst die industrienahen Fächer und hat deshalb für den Wirtschaftsstandort Deutschland eine besondere Relevanz. Doch die verschiedenen MINT-Fächer entwicklen sich unterschiedlich.

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Potenzial von ausländischen MINT-Studierenden
(Fokus 2015)

Immer mehr Ausländer studieren in Deutschland ein MINT-Fach – ein Gewinn für Industrie und Wissenschaft. Sie machen das heimische Studium internationaler und tragen dazu bei, den Frauenanteil zu erhöhen.

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Größte Probleme bei Technik und Informatik
(Fokus 2014)

Die MINT-Fächergruppen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktsituation, ihres Frauenanteils und ihrer Abbruchquoten – entsprechend differenziert müssen sie betrachtet und damit auch gefördert werden. 

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Gesichter der Bildungsrepublik

„Die MINT-Fächer sind für die deutsche Industrie entscheidend.“

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Zukunftsmacher, die im Handlungsfeld MINT-Bildung bereits Vorbildliches leisten

Förderprogramme des Stifterverbandes im Handlungsfeld MINT-Bildung

Qualitätszirkel Studienerfolg

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