Pressespiegel

Eine Auswahl der Medienresonanz auf den Hochschul-Bildungs-Report 2020

Resonanz auf die Ausgabe 2016

Ausländer retten die ostdeutschen Universitäten
Die Welt (5. Juni 2016)

Universitäten bereiten zu wenig auf digitale Arbeitswelt vor
Berliner Zeitung (5. Juni 2016)

Harmlos statt Harvard. Die deutschen Unis
Die Welt (6. Juni 2016)

Was sich Arbeitgeber von Uni-Absolventen wünschen
​Süddeutsche Zeitung (6. Juni 2016)

Unternehmen sind mit Unis unzufrieden
​Der Tagesspiegel (6. Juni 2016)

Deutsche Hochschulen erfolgreich bei Internationalisierung
​Deutscher Akademischer Austauschdienst (6. Juni 2016)

Akademiker brauchen Soft Skills
​Wirtschaftswoche (6. Juni 2016)

Große Lücke zwischen Studium und digitalen Praxisanforderungen
WDR 5: Leonardo (6. Juni 2016)

Studenten sind schlecht auf digitale Arbeitswelt vorbereitet
​Frankfurter Rundschau (6. Juni 2016)

Digital abgehängt
​Berliner Morgenpost (7. Juni 2016)

Arbeitswelt 4.0
SWR2: Impuls – Das Wissensmagazin (7. Juni 2016)

 

Resonanz auf die Ausgabe 2015

Resonanz auf die Ausgabe 2014

Ein Beruf verliert seine Klasse
Süddeutsche Zeitung (11. Juni 2014)
Von Johann Osel

"Für das Lehramt müssen allerdings nicht nur Personen mit guten Noten gewonnen werden, sondern auch diejenigen, die für Schule die richtige Persönlichkeit mitbringen‘, schreiben die Studienautoren. Eine ewige Streitfrage: Was macht gute Lehrer aus? Entertainer-Qualitäten? Breites Wissen? Ausgeklügelte Stunden? Lockerheit mit Schülern? Strenge? Milde? Um auch die Besten in die Schulen zu bringen, hat sich der Stifterverband jedenfalls Konzepte ausgedacht."

 

Beim Praxisbezug steht Hochschulbildung auf Rot
VDI Nachrichten (13. Juni 2014)
Von W. Schmitz

"'Unsere Analyse zeigt, dass wir die akademische und gesellschaftliche Diskussion über die besonderen Herausforderungen der MINT-Fächer anders führen müssen als bisher', sagte McKinsey-Direktor Jürgen Schröder. Besonderer Handlungsbedarf bestehe in Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Informatik. 'Es geht nicht um mehr Geld für die Förderung, sondern um den bestmöglichen Einsatz der vorhandenen Mittel', betonte Schröder. Bei der Frauenförderung seien seit sechs Jahren keine messbaren Fortschritte zu verzeichnen."

 

Die Besten für den Schuldienst gewinnen
Tagesspiegel (11. Juni 2014)
Von Amory Burchard

"Gute Lehrer machen den entscheidenden Unterschied, wenn es darum geht, Schüler aus bildungsfernen Familien und mit Migrationsgeschichte zum Erfolg zu führen. Und darum sollte es in Deutschland wegen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels mehr als bisher gehen, fordert der Stifterverband. In seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Hochschulbildungs-Report warnt der von der Wirtschaft getragene Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vor Risiken für die Lehrerbildung. Damit die Schulen mehr Chancengerechtigkeit bieten, brauche das Land sehr gute und hochmotivierte Lehrkräfte, sagte Volker Meyer-Guckel für den Stifterverband. Doch ein zu geringer Anteil der besten Abiturienten wolle den Lehrerberuf ergreifen."

 

Kommentar: Lobt die Lehrer!
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (16. Juni 2014)
Von Ralph Bollmann

"Fangen wir von der ungewohnten Seite an: Wir reden von der wichtigsten Berufsgruppe überhaupt. Wie kaum eine andere entscheidet sie über unser aller Zukunft. Wer den Job macht, stellt die Weichen für die Lebenschancen jedes einzelnen Bürgers, für großes individuelles Glück oder tragisches Scheitern – und das nicht nur im materiellen Sinn. In seinen Händen liegt es, ob sozialer Aufstieg in diesem Land möglich ist, ob die Einwanderungsgesellschaft funktioniert, ob unsere Renten später bezahlt werden können. […] Erst diese Woche bestätigte eine Studie, was schon seit Jahren bekannt ist: Wenn überhaupt, dann sind es eher die risikoscheuen, motivationsschwachen und wenig selbstbewussten Abiturienten, die ein Lehramtsstudium aufnehmen."

 

Deutsche Lehrer-Bildung "besorgniserregend schlecht"
Die Welt (11. Juni 2014)
Von Inga Michler

"Besonders heikel scheint, wie angehende Lehrer ihre eigenen Kompetenzen einschätzen. In einer repräsentativen Befragung unter Abiturienten nannten lediglich 16 Prozent der am Lehrerberuf Interessierten Selbstvertrauen als persönliche Stärke. Nur 13 Prozent hielten sich für durchsetzungsfähig – die große Mehrheit dürfte also im künftigen Schulalltag Probleme bekommen. Immerhin 47 Prozent der potenziellen künftigen Lehrer glauben von sich, sie könnten gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen."

 

Lehrerberuf für die Besten nicht attraktiv
Berliner Zeitung (24. Juni 2014)
Von Nike Laurenz

"Kritisiert wird in der Studie zudem, dass es im gesamten Hochschulsystem im Vergleich zu den Vorjahren keine ausreichenden Verbesserungen gegeben habe. Demnach sei für Studenten bezahlbarer Wohnraum vielerorts noch immer Mangelware. Generell werde an Unis darüber geklagt, dass die Studiengänge zu wenig praxisorientiert sind. Zudem gebe es dem Bericht zufolge nach wie vor zu wenige Absolventen der mathematischen und technischen Fächer."

 

Unfähige Lehrer verhindern: Das Recht kennt keinen Trottelparagrafen
Neue Züricher Zeitung (24. Juni 2014)
Von Joachim Güntner

"Lehrer, die in ihrem Beruf falsch sind, wirken sich fatal auf Schüler aus und leiden selber enorm. […] Hinzu kommt, dass es sowohl in Deutschland wie in der Schweiz nicht die Maturanden mit Bestnoten sind, welche den Lehrerberuf ergreifen. Nun mag man finden, dass Bestnoten auch gar nicht den Ausschlag geben, da doch die Schule heute Pädagogen braucht, welche ‚mit den schwierigsten Schülern und den verhaltensoriginellsten Eltern umgehen können‘, wie Norbert Seibert sagt. […] Dieselbe deutsche Studien indes, welche die Hinwendung vornehmlich mittelmässiger Abiturienten zum Lehrerberuf feststellt (Hochschul-Bildungsreport 2020), spricht überdies davon, es seien gerade die Personen mit wenig Selbstvertrauen, die Lehrer werden wollten. Was mag sie locken? Der Spruch ‚Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei‘ gilt ja kaum noch."

 

Ängstliche Abiturienten wollen Lehrer werden
Spiegel Online (11. Juni 2014)
Von Oliver Treukamp

"Fitte und leistungsstarke Abiturienten können sich kaum vorstellen, Lehrer zu werden. Attraktiv scheint der Beruf für Schüler mit wenig Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft, zeigt eine neue Bildungsstudie."

 

Sorgenkind Lehrerbildung
Deutschlandfunk (11. Juni 2014)
Von Christiane Hebermalz

"Zu wenig Musterschüler, zu wenig Männer, zu wenig Migranten – das seien die großen Defizite in der deutschen Lehrerbildung, sagt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seinem neuen Hochschulbildungsreport. Der Verband schlägt auch eine Gegenmaßnahme vor: leistungsbezogene Löhne."

Der Hochschul-Bildungs-Report 2020 ist eine Initiative von